{"id":3227,"date":"2020-08-12T21:16:35","date_gmt":"2020-08-12T21:16:35","guid":{"rendered":"https:\/\/academicsolidarity.com\/?p=3227"},"modified":"2023-10-25T16:12:48","modified_gmt":"2023-10-25T16:12:48","slug":"akademische-freiheiten-in-autoritaren-regimen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/academicsolidarity.com\/?p=3227&lang=de","title":{"rendered":"Akademische Freiheiten in autorit\u00e4ren Regimen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<p><em>Die Zunahme &#8220;kompetitiver autorit\u00e4rer Regime&#8221;, die in den letzten zwei Jahrzehnten einen zunehmenden Trend zeigt, betrifft alle Bildungseinrichtungen. Da diese Regime ihre Macht durch eine populistische Politik aufrechterhalten, investieren sie in Universit\u00e4ten und k\u00fcmmern sich um deren Kontrolle. Sie verwenden hoch entwickelte Methoden zur Kontrolle der Hochschuleinrichtungen, die in fast allen autokratischen L\u00e4ndern \u00e4hnlich sind. <\/em><\/p>\n<p><em>Russland, Ungarn und die T\u00fcrkei versuchen zwar, ein anscheinend funktionierendes gesundes demokratisches Regime zu schaffen, \u00fcben aber immer wieder Druck auf Akademiker und akademische Einrichtungen aus und versuchen, sie letztlich vollst\u00e4ndig zu kontrollieren. Der Druck hat ein Ausma\u00df erreicht, dass der Versuch, Bildungslizenzen zu entziehen, bis hin zur Schlie\u00dfung internationaler Universit\u00e4ten in Ungarn und Russland reicht. Der Vorwand eines versuchten gescheiterten Putschversuchs in der T\u00fcrkei wurde als Vorwand benutzt, um 15 Universit\u00e4ten zu schlie\u00dfen und etwa neuntausend Dozenten und Mitarbeiter der Universit\u00e4ten in der T\u00fcrkei zu entlassen.<\/em><\/p>\n<p>Die Tendenz zur Autorisierung, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten beschleunigt hat, spiegelt sich auch an den Universit\u00e4ten und im akademischen Leben wider. In der Zeit des Kalten Krieges waren die Universit\u00e4ten in der bipolaren Welt von der Spaltung der Welt betroffen, aber da die Parteien bekannt waren, waren einige Begrifflichkeiten klarer als heute. Vieles hat sich mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und mit den Debatten \u00fcber eine unipolare Welt ihre Deutlichkeit verloren. Mit dem Machtantritt Putins in Russland entstand ein Regime, das der Demokratie \u00e4hnelt, aber keine ist. Viele L\u00e4nder folgten dem russischen Beispiel. Diese Entwicklung verleitete uns zu einem Begriff, den wir zwar kannten, aber ihm nicht nachgegangen waren: Akademische Freiheiten in autorit\u00e4ren Regimen.<sup><a id=\"post-3227-footnote-ref-1\" href=\"#post-3227-footnote-1\">[1]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Es ist jetzt komplizierter, Fragen wie \u201ein welchem Land existiert die Demokratie und in welchem nicht?\u201c zu beantworten. Mit der Zunahme an L\u00e4nder, die mit einigen Versionen dieses Staatsmodells, wie \u201ehybrides Regime\u201c oder das als \u201ewettbewerbsf\u00e4hige autorit\u00e4re Regime\u201c bezeichnet werden, regiert werden, w\u00e4chst auch die Verwirrung.<\/p>\n<p>In dem letzteren Regime kann die Kontrolle oder Schlie\u00dfung der oppositionell eingestellten Universit\u00e4ten das Hauptziel der Regierungen sein. Als Mitglied der Europ\u00e4ischen Union hat der Druck Ungarns auf eine Universit\u00e4t gezeigt, wie nah diese Gefahr f\u00fcr uns ist.<\/p>\n<p>Die Herangehensweise dieser neuen halbdemokratischen oder autorit\u00e4ren Regime gegen Universit\u00e4ten unterscheidet sich von den im Nahen Osten \u00fcblichen traditionellen Diktaturen und traditionellen K\u00f6nigreichen.<\/p>\n<p>In den traditionellen K\u00f6nigreichen wird jede Art von Aktivit\u00e4t durch die Universit\u00e4ten geduldet und gebilligt, die nicht direkt auf das K\u00f6nigreich abzielen. In gewisser Weise sind die Universit\u00e4ten keine Rivalen der K\u00f6nige, und ihnen bleibt m\u00f6glicherweise ein relativ freier Raum. In diesen L\u00e4ndern wird m\u00f6glicherweise nicht viel \u00fcber das Regime diskutiert. Da die etablierten Diktaturen und monarchischen Regime keine Demokratie beanspruchen, ist das akademische Umfeld in diesen L\u00e4ndern nicht mit dem in freien L\u00e4ndern vergleichbar. In einer hybriden Demokratie oder einem wettbewerbsorientierten autorit\u00e4ren Regime haben die Freiheit der Akademiker und die Beziehung zwischen Staat und Universit\u00e4t mehr Probleme und sind einer Untersuchung wert. Ironischerweise behaupten diese Regime, die in diesen L\u00e4ndern vorherrschen, die h\u00f6chsten demokratischen Werte innezuhalten und versuchen sicherzustellen, dass diese Behauptungen von akademischen Kreisen best\u00e4tigt werden.<sup><a id=\"post-3227-footnote-ref-2\" href=\"#post-3227-footnote-2\">[2]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich macht das in Russland mithilfe der Wahlen fortgesetzte autorit\u00e4re Regime es nicht unbedingt demokratisch. Diese Regime priorisieren jedoch unter anderem neben anderen Ma\u00dfnahmen auch die populistische Politik, um Wahlen zu gewinnen. Sie investieren in Universit\u00e4ten, die in der \u00d6ffentlichkeit einen wichtigen Platz einnehmen, und wollen in enger Beziehung zu ihnen auftreten. In diesem Zusammenhang entwickeln sie viele verschiedene Methoden zur Kontrolle der Universit\u00e4ten und sehen die akademische Freiheit als eine sehr wichtige Bedrohung f\u00fcr sie. Michael Ignatieff, Rektor der Central European University (OAU), der einen Artikel zu diesem Thema verfasste, machte uns auf diese Widerspr\u00fcche in der Welt und kurz auf die Geschichte seiner Universit\u00e4t aufmerksam. Orban, der lange Zeit mit populistischer Politik in Ungarn an der Macht war, \u00fcbte starken Druck auf die OAU aus und versuchte, diese Universit\u00e4t zu schlie\u00dfen. Derzeit scheinen starke Einw\u00e4nde aus Europa und anderen Teilen der Welt die Schlie\u00dfung der Universit\u00e4t verhindert zu haben. Andere Universit\u00e4ten in anderen L\u00e4ndern haben jedoch m\u00f6glicherweise nicht so viel Gl\u00fcck wie die OAU. Zum Beispiel in der T\u00fcrkei. Im Jahr 2016 schloss die Regierung 15 Stiftungsuniversit\u00e4ten und usurpierte das gesamte Verm\u00f6gen dieser Stiftungen. Vierzigmal so viele Studenten wie in der OAU (ungef\u00e4hr f\u00fcnfundsechzigtausend) verloren ihre Bildungseinrichtungen, viele ihre Stipendien, Tr\u00e4ume und Bildungsrechte. Wenn man die \u00c4ngstlichkeit und Sch\u00fcchternheit der Akademie ber\u00fccksichtigt, wird der Druck der Regierung auf eine Universit\u00e4t oder die Bestrafung eines Akademikers aus politischen Gr\u00fcnden die gesamte Akademie abschrecken. Diese Regime \u00fcben ihre Handlungen aus, indem sie ihre Unterdr\u00fcckung und Mobbing clever verh\u00fcllen und sie setzen die in ihrer Macht stehende ein, um ihre Macht aufrechtzuerhalten.<sup><a id=\"post-3227-footnote-ref-3\" href=\"#post-3227-footnote-3\">[3]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Interessanterweise setzen diese hybriden Regime die Universit\u00e4ten mit \u00e4hnlichen Methoden unter Druck, wobei ihre Argumente sehr \u00e4hnlich sind. Sie f\u00fcrchten vor allem vor Universit\u00e4ten, die als Hochburg des freien Denkens gelten. Gegen die dominierende Macht Ungarns durch die Mobilisierung der gesamten internationalen \u00f6ffentlichen Meinung kann OAU-Rektor vorerst die Situation retten. Michael Ignatieff macht sehr interessante Beobachtungen \u00fcber die autorit\u00e4ren Verwaltungen dieser Zeit. Dabei unterstreicht er bez\u00fcglich der Unterdr\u00fcckung der Universit\u00e4t in Ungarn, \u00e4hnliche Beispiele wie China, Russland und der T\u00fcrkei, die dem vorangegangen sind.<\/p>\n<p>Die beiden international renommierten Universit\u00e4ten in Russland wurden von der russischen Regierung verw\u00fcstet. Davon war die \u201eMoskauer Schule f\u00fcr Sozial- und Wirtschaftswissenschaften\u201c mit der Aufhebung der staatlichen Akkreditierung konfrontiert, setzt jedoch ihre Ausbildung fort. Die andere Universit\u00e4t, \u201eEuropean University St. Petersburg\u201c steht aufgrund von Problemen bei der Erneuerung ihrer Lizenz vor einer Schlie\u00dfung.<sup><a id=\"post-3227-footnote-ref-4\" href=\"#post-3227-footnote-4\">[4]<\/a>,<\/sup><sup><a id=\"post-3227-footnote-ref-5\" href=\"#post-3227-footnote-5\">[5]<\/a>,<\/sup><sup><a id=\"post-3227-footnote-ref-6\" href=\"#post-3227-footnote-6\">[6]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Ein gemeinsames Merkmal repressiver Regime ist, dass sie keine international anerkannten Institutionen m\u00f6gen, die irgendwie im Land existieren. Universit\u00e4ten sind die f\u00fchrenden Institutionen. Der Druck auf die Universit\u00e4ten wird auf unterschiedliche Weise ausge\u00fcbt und die Regierungen finden M\u00f6glichkeiten, sich gegen die Reaktionen aus dem Ausland zu sch\u00fctzen. Eine der am h\u00e4ufigsten angewandten Methoden sind die H\u00fcrden bei der Gew\u00e4hrung von Aufenthaltsrechten f\u00fcr ausl\u00e4ndische Akademiker. Auch wird der Bevorzugung dieser Universit\u00e4ten durch die Studierenden entgegengetreten, indem diese mit negativen Berichterstattungen in den von der Regierung kontrollierten Medien verbreitet werden. Somit wird das wirtschaftliche \u00dcberleben dieser Einrichtungen erschwert.<\/p>\n<p>Solche Prozesse traten auch in der T\u00fcrkei auf. Doch anders als die Entwicklungen in anderen L\u00e4ndern, die mit \u00e4hnlichen Regimen regiert werden, schloss die Regierung mit radikaleren Ma\u00dfnahmen solche Universit\u00e4ten und \u00fcbernahm dann die absolute Kontrolle. Die t\u00fcrkische Regierung ist sehr erfahren darin, mit allen staatlichen Institutionen Druck auf Dissidenten auszu\u00fcben, nat\u00fcrlich auch auf Universit\u00e4ten. Im Juli 2016 schloss das Erdogan-Regime 15 Universit\u00e4ten, die es zu besch\u00e4digen versuchte, indem es fast drei Jahre lang denkw\u00fcrdige Barrieren aufstellte und ihr Verm\u00f6gen an sich riss. Die drei Jahre wehrende Druckaus\u00fcbung zeigte sich in Form von Senkung der Studentenquoten durch die Obrigkeit, Verweigerung von Geb\u00e4udelizenzen durch Gemeinden und weiteren beh\u00f6rdlichen Einrichtungen, Aberkennung der bestehenden Lizenzen, Entfernen der Studenten, die in den regierungsnahen Medien zur Zielscheibe gemacht wurden, Beschlagnahme der Gr\u00fcndungsstiftungen durch Gerichtsbeschl\u00fcsse, \u00c4nderung der Verwaltung und Verhaftung der Akademiker.<\/p>\n<p>Doch all diese Ma\u00dfnahmen m\u00fcssten wohl nicht ausreichend gewesen sein, um alle oppositionellen Universit\u00e4ten durch ein Regierungsdekret an sich zu rei\u00dfen.<\/p>\n<p>Der Druck, den wir bisher erw\u00e4hnt haben, waren Probleme, mit denen Stiftungen und private Universit\u00e4ten in diesen Regimen konfrontiert sind, deren Eigentum und Verwaltung nicht direkt in staatlichem Besitz sind. In \u00f6ffentlichen Universit\u00e4ten kann dieser Druck einfacher und resultierender angewendet werden. Die Vertr\u00e4ge ausl\u00e4ndischer Akademiker, die an \u00f6ffentlichen Universit\u00e4ten arbeiten, werden gek\u00fcndigt und diese abgeschoben. Akademiker an den staatlichen Universit\u00e4ten, die einen Festvertrag besitzen, k\u00f6nnen auch leicht von diesen Einrichtungen entfernt oder durch neue Gesetze und Vorschriften eingesch\u00fcchtert werden. Da die Verwaltung der Universit\u00e4t direkt vom Staat bestimmt wird, ist es nicht schwierig, das gew\u00fcnschte Druckumfeld zu schaffen. Zahlreiche Akademiker, die sich durch akademische Studien an Universit\u00e4ten nicht auszeichnen konnten, haben als freiwillige Kollaborateure dieses Regimes jede Art von Druckumgebung geschaffen.<sup><a id=\"post-3227-footnote-ref-7\" href=\"#post-3227-footnote-7\">[7]<\/a>,<\/sup><sup><a id=\"post-3227-footnote-ref-8\" href=\"#post-3227-footnote-8\">[8]<\/a>,<\/sup><sup><a id=\"post-3227-footnote-ref-9\" href=\"#post-3227-footnote-9\">[9]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>In der heutigen Welt, in der Informationen sehr schnell zirkulieren, ist es staatlichen Institutionen nicht m\u00f6glich, mit anderen zu konkurrieren und ihre Vitalit\u00e4t fortzusetzen. Akademiker sind von Natur aus sch\u00fcchtern und tendieren dazu, unter Druck in andere L\u00e4nder umzusiedeln. Sie wollen sich nicht auf Konflikte wie politischen Wettbewerb einlassen. Auch angesichts der Angriffe der autorit\u00e4ren Landesregierung und der riesigen Medienmacht, die sie kontrolliert, werden nur wenige Studenten bereit sein, an Universit\u00e4ten zu studieren, die als Dissidenten eingestuft sind. Keine \u00f6ffentliche Universit\u00e4t m\u00f6chte unterdr\u00fcckte Wissenschaftler einstellen und verunglimpfte Einrichtungen betreiben. Ein weiteres Ergebnis des Drucks ist, dass Menschen und Gruppen, die sich in der Opposition befinden, darauf achten m\u00fcssen, die Sensibilit\u00e4t der Regierung nicht zu ber\u00fchren (eine Art Selbstzensur). Dadurch wird die Opposition immer stiller<\/p>\n<ol>\n<li id=\"post-3227-footnote-1\">Andrea Kendall-Taylor &amp; Erica Frantz. How Democracies Fall Apart- Why Populism Is a Pathway to Autocracy. Foreign Affairs; December 5, 2016. <a href=\"https:\/\/www.foreignaffairs.com\/articles\/2016-12-05\/how-democracies-fall-apart\">https:\/\/www.foreignaffairs.com\/articles\/2016-12-05\/how-democracies-fall-apart<\/a> <a href=\"#post-3227-footnote-ref-1\">\u2191<\/a><\/li>\n<li id=\"post-3227-footnote-2\">Erica Frantz. Democracy Dismantled: Why the Populist Threat Is Real and Serious.. World Politic Revie, March 14, 2017. <a href=\"https:\/\/www.worldpoliticsreview.com\/articles\/21516\/democracy-dismantled-why-the-populist-threat-is-real-and-serious\">https:\/\/www.worldpoliticsreview.com\/articles\/21516\/democracy-dismantled-why-the-populist-threat-is-real-and-serious<\/a> <a href=\"#post-3227-footnote-ref-2\">\u2191<\/a><\/li>\n<li id=\"post-3227-footnote-3\">Michael Ignatieff. The role of universities in an era of authoritarianism. University World News; 13 April 2018. <a href=\"https:\/\/www.universityworldnews.com\/post.php?story=20180413093717351\">https:\/\/www.universityworldnews.com\/post.php?story=20180413093717351<\/a> <a href=\"#post-3227-footnote-ref-3\">\u2191<\/a><\/li>\n<li id=\"post-3227-footnote-4\">Ivan Nechepurenko. The New York Times; Aug. 26, 2018. In Russia, a Top University Lacks Just One Thing: Students. <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2018\/08\/26\/world\/europe\/european-university-st-petersburg-russia.html\">https:\/\/www.nytimes.com\/2018\/08\/26\/world\/europe\/european-university-st-petersburg-russia.html<\/a> <a href=\"#post-3227-footnote-ref-4\">\u2191<\/a><\/li>\n<li id=\"post-3227-footnote-5\">Ivan Nechepurenko. The New York Times; Aug. 26, 2018. In Russia, a Top University Lacks Just One Thing: Students. <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2018\/08\/26\/world\/europe\/european-university-st-petersburg-russia.html\">https:\/\/www.nytimes.com\/2018\/08\/26\/world\/europe\/european-university-st-petersburg-russia.html<\/a> <a href=\"#post-3227-footnote-ref-5\">\u2191<\/a><\/li>\n<li id=\"post-3227-footnote-6\">Meduza. Regulators have revoked their accreditation of the Moscow School of Social and Economic Sciences, one of Russia&#8217;s last major private colleges. https:\/\/meduza.io\/en\/feature\/2018\/06\/22\/regulators-have-revoked-their-accreditation-of-the-moscow-school-of-social-and-economic-sciences-one-of-russia-s-last-major-private-colleges <a href=\"#post-3227-footnote-ref-6\">\u2191<\/a><\/li>\n<li id=\"post-3227-footnote-7\">Berk Esen &amp; Sebnem Gumuscu. Rising competitive authoritarianism in Turkey. J Third World Quarterly; February 19, 2016. https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/full\/10.1080\/01436597.2015.1135732 <a href=\"#post-3227-footnote-ref-7\">\u2191<\/a><\/li>\n<li id=\"post-3227-footnote-8\"><a href=\"http:\/\/www.resmigazete.gov.tr\/eskiler\/2016\/07\/20160723-8.htm\">http:\/\/www.resmigazete.gov.tr\/eskiler\/2016\/07\/20160723-8.htm<\/a> <a href=\"#post-3227-footnote-ref-8\">\u2191<\/a><\/li>\n<li id=\"post-3227-footnote-9\">Ayse \u00c7aglar. Blow by Blow: the Assault on Academic Freedom in Turkey. ResetDOC; 29 September 2017. <a href=\"https:\/\/www.resetdoc.org\/story\/blow-blow-assault-academic-freedom-turkey\/\">https:\/\/www.resetdoc.org\/story\/blow-blow-assault-academic-freedom-turkey\/<\/a> <a href=\"#post-3227-footnote-ref-9\">\u2191<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung Die Zunahme &#8220;kompetitiver autorit\u00e4rer Regime&#8221;, die in den letzten zwei Jahrzehnten einen zunehmenden Trend zeigt, betrifft alle Bildungseinrichtungen. Da diese Regime ihre Macht durch eine populistische Politik aufrechterhalten, investieren sie in Universit\u00e4ten und k\u00fcmmern sich um deren Kontrolle. 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