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Aufruf zur akademischen Solidarität und zum Nicht-Schweigen gegen die Angriffe auf Alawiten in Syrien

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Aufruf zur akademischen Solidarität und zum Nicht-Schweigen gegen die Angriffe auf Alawiten in Syrien

Die systematischen Angriffe auf alawitische Gemeinschaften in Syrien seit Anfang 2025 haben in der internationalen Gemeinschaft und bei Menschenrechtsorganisationen große Besorgnis ausgelöst. Berichten zuverlässiger Quellen wie der BBC, Wikipedia und der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zufolge sind alawitische Dörfer, insbesondere in den ländlichen Gebieten von Idlib und Latakia, Ziel koordinierter Angriffe radikaler Gruppen.

Anzeichen für zunehmende Angriffe und mögliche ethnische Säuberungen

Einem BBC-Bericht vom 15. Februar 2025 zufolge kam es in den vergangenen Monaten in alevitischen Dörfern zu Massakern und Zwangsmigrationen, ohne dass Frauen, Kinder oder ältere Menschen diskriminiert würden. Berichten zufolge verloren bei den Angriffen Hunderte Zivilisten ihr Leben, und viele Menschen werden vermisst.

Auf der Wikipedia-Seite mit dem Titel „2025 Massaker an syrischen Alawiten“ heißt es, die Angriffe seien von radikalen Organisationen wie Hayat Tahrir al-Sham (HTS) organisiert worden. Besonders stark betroffen waren die Dörfer um Kadmus, Safita und Masyaf. Diese Angriffe wecken den Verdacht der „ethnischen Säuberung“ und des „Völkermords“, da sie systematisch erfolgen, auf religiöser Identität beruhen und sich gegen Zivilisten richten.

Internationales Schweigen und akademische Verantwortung

In ihrer Stellungnahme vom 26. Februar 2025 kritisierte die GfbV (Gesellschaft für bedrohte Völker) das Schweigen und die unzureichende Reaktion der internationalen Gemeinschaft und forderte eine sofortige Untersuchung der Angriffe auf Aleviten als Völkermordverbrechen. Die Organisation betonte, dass insbesondere akademische Kreise, Menschenrechtsorganisationen und Regierungen diesem Prozess nicht gleichgültig gegenüberstehen dürften.

Die Bedeutung akademischer Solidarität

Bei diesen Angriffen auf Aleviten handelt es sich nicht nur um einen konfessionellen Konflikt, sondern um eine tiefe Krise im Hinblick auf die internationalen Menschenrechte und das Völkermordrecht. Als akademische Gemeinschaft haben wir die ethische Verantwortung, Gewalt aufgrund von Sekte, Ethnie oder Glauben zu verurteilen und die Stimme der Opfer zu sein.

Schweigen ist Komplizenschaft

Ein weiterer BBC-Bericht vom 28. Februar 2025 betont, dass die unzureichende Reaktion internationaler Institutionen radikale Gruppen ermutigt. Die Geschichte zeigt uns, dass Schweigen angesichts ähnlicher Angriffe in der Vergangenheit zu noch größeren Katastrophen geführt hat.

Daher ist es nicht nur eine humanitäre, sondern auch eine moralische Pflicht, den Aufruf zur akademischen und sozialen Solidarität gegen die Angriffe auf die Alawiten in Syrien zu verstärken.